Expertentipps Bau- und Renovierungstechnik


Dämmung mit Dachbodenelementen

von Bernhard Wittek, Fachberater Bau- und Renovierungstechnik

Der Winter steht vor der Tür: Effiziente Wärmedämmung von Gebäuden trägt wesentlich zum Energiesparen, zur Wertsteigerung von Immobilien und nicht zuletzt zu einem höheren Wohn- und Lebenskomfort sowie der Schonung von Ressourcen und der Umwelt bei. Unsere Dämmelemente lassen sich besonders leicht und fugendicht verarbeiten, weil sie mit einem innovativen Treppenfalz verbunden werden.

 

Die Vorteile im Überblick

  • hervorragende Dämmeigenschaften
  • lückenlose Verlegung durch Treppenfalz (wärmebrückenfrei)
  • direkt begehbare und belastbare Bodenfläche
  • bis zu 30 % Zeitersparnis bei loser Verlegung
  • perfekte Dachbodendämmung in geringer Montagezeit
  • dauerhaft behagliches Raumklima


 

Was ist zu tun?

Es gibt drei Einbauvarianten:

  1. Lose Verlegung
    Die lose Verlegung ist besonders schnell durchzuführen und damit auch extrem wirtschaftlich. Die Elemente wer- den im Verbund lose aneinander gelegt. Diese Verlegeart eignet sich besonders für Dachböden mit einer geringen Beanspruchung.
    Mit der losen Verlegung erreichen Sie gegenüber der traditionellen Verarbeitung mit Kleben und Schrauben bis zu 30 % Einsparung in der Montagezeit.

  2. Verklebte Verlegung
    Die verklebte Verlegung gewährleistet eine in sich geschlossene Konstruktion. Die Fugen werden verfestigt und kraftschlüssig verbunden.

  3. Verklebte und verschraubte Verlegung
    Die verklebte und verschraubte Variante ist als traditionelle Verlegung besonders gut bekannt. Im fertigen Zustand bietet diese Verbindung aus Verschraubung und Verklebung ein Höchstmaß an Stabilität.

Egal, für welche der Varianten Sie sich entscheiden, jede erlaubt Ihnen eine effiziente und sichere Dämmung. Eine spätere Aufwertung des Dachbodens auf Wohnraumniveau ist problemlos durch die Verlegung einer zusätzlichen Lage mit Rigidur H-Gipsfaserplatten möglich. Das sorgt für eine erhöhte Belastbarkeit des Bodens.

Das Rigidur Dachbodenelement eignet sich aufgrund seiner Abmessung (500 x 1.500 mm) optimal für den Transport durch enge Treppenhäuser und passt durch jede Dachbodenluke.
Um Wärmeverluste an den Randbereichen zu vermeiden, wird entlang der Wände ein Mineralwolle-Randdämmstreifen verlegt.
Bevor die Verlegung des ersten Elements in der linken hinteren Raumecke vorgenommen werden kann, wird der überstehende EPS- und Plattenfalz mit einer Säge bündig abgetrennt.
Alternativ kann auch der überstehende EPS-Streifen der letzten Anschnittplatte abgetrennt und an die Wand angelegt werden. Somit lassen sich ganze Elemente einlegen. Wichtig ist, dass eine vollflächige Auflage ohne einen Luftspalt entsteht.

Was ist zu beachten?

Die Rigidur Dachbodenelemente werden im Längsverband, in der hinteren linken Raumecke beginnend, verlegt. Alle Längs- und Querfugen müssen dicht gestoßen werden, um eine perfekte Oberflächenbündigkeit zu erreichen.

Der Fugenversatz sollte in der Fläche 200 mm nicht unterschreiten. Im Randbereich sollte er mindestens 400 mm betragen. Es entsteht im Handumdrehen ein ebener, glatter, begehbarer Boden, der gleichzeitig den darunterliegenden Wohnraum zuverlässig vor unerwünschten Wärmeverlusten schützt. 

 

Meine Empfehlung

Um Wärmeverluste an den Randbereichen zu vermeiden, wird entlang der Wände ein Mineralwolle-Randdämmstreifen verlegt.

Rigidur Dachbodenelemente, passende Systemkomponenten und die entsprechenden Werkzeuge finden Sie bei uns im Fachmarkt.

Fotos: Saint-Gobain Rigips GmbH, Düsseldorf